„Gutes tun in der Region“

Spende der Schülerfirma der Cäcilienschule an das Kinder- und Jugendhospiz und den Tierschutzverein Wilhelmshaven

Bereits im Januar hatte sich die Schülerfirma des jetzigen Abiturjahrgangs dazu entschieden, einen großen Anteil ihres Jahresüberschusses von insgesamt 500 € zu spenden. Die Wahl fiel nicht leicht, denn die Auswahl an gemeinnützigen Organisationen, die sich über Spendengelder freuen, ist groß. So entschied man sich dazu, den Betrag zu teilen und in diesem Jahr zwei ortsansässige Einrichtungen mit jeweils 250 € zu unterstützen, dabei zum wiederholten Mal das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich sowie den Tierschutzverein Wilhelmshaven.

Die beiden Delegationen der Schülerfirma freuten sich über die Möglichkeit, sich jeweils vor Ort einen Eindruck von den Organisationen und ihrer Arbeit zu verschaffen.

Beim Kinder- und Jugendhospiz stand der Wunsch im Vordergrund, Kinder- und Jugendliche, die lebensverkürzend erkrankt sind, zu unterstützen. Die SchülerInnen interessierte insbesondere, wie der Alltag im Hospiz aussieht und mit welchen Erkrankungen die betroffenen Kinder- und Jugendlichen in das KJH kommen. Frau Kallusky informierte darüber, dass vorrangig Stoffwechselerkrankungen und Gendefekte zu den lebensverkürzenden Erkrankungen der „Gäste“ geführt haben. Im Kinder- und Jugendhospiz wird der Schwerpunkt auf die Behandlung der betroffenen Kinder mit palliativer Medizin und symptomatischer Pflege sowie der pädagogischen Unterstützung der Familien zur Stärkung der individuellen Resilienz gelegt. Bei der Spendenübergabe berichtete ein achtzehnjähriger Gast von seinen Erfahrungen im Kinderhospiz auch als einem Ort der Freude, Vertraut- und zeitweisen Unbeschwertheit. Der Spendenbetrag der Schülerfirma soll in die Ausstattung fließen, um den Alltag der Gäste zu verschönen.

Der zweite Teil der Spendengelder ging in diesem Jahr an den Tierschutzverein Wilhelmshaven und Umgebung e.V. Der Verein sammelt Spenden zur Unterstützung des Tierheims, wo derzeit ca. 110 Tiere, überwiegend Katzen aber auch Hunde und Kleintiere leben. Frau Dr. Türck berichtete, dass überwiegend Fundtiere und beschlagnahmte Tiere aufgenommen werden. Die entstehenden Kosten für die Unterbringung und ärztliche Versorgung der Tiere müssen aufgefangen werden, was nicht leichtfällt. In Zeiten von Corona konnten Aktivitäten wie ein Tag der offenen Tür nicht stattfinden und Spenden sind eher zurückhaltend geflossen. So wird die Spende der Schülerinnen und Schüler auch hier eine sinnvolle Verwendung finden.