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Präsentation der Facharbeiten

In der Kursstufe entscheiden sich die Schüler und Schülerinnen für das Themenangebot eines fächerübergreifend angelegten Seminarfachs.

Sie lernen wissenschaftspropädeutisch zu arbeiten und werden in der Landesbibliothek Oldenburg, einer Kooperationspartnerin der Cäcilienschule, in die Funktionsweise einer wissenschaftlichen Bibliothek eingeführt und mit Techniken der Literaturrecherche vertraut gemacht.

Die Schüler und Schülerinnen dokumentieren ihre erworbenen Kenntnisse in einer auf 15 Seiten begrenzten Facharbeit mit individueller Themenstellung. Während der sechswöchigen Bearbeitungszeit werden sie vom Fachlehrer betreut. Das bewertete Ergebnis der Facharbeit geht zu 50 % in die Endnote des Seminarfachs im zweiten Schulhalbjahr der Qualifikationsstufe ein.

Besonders gelungene Facharbeiten werden einmal im Jahr der Schulöffentlichkeit sowie eingeladenen Gästen im Rahmen einer musikalisch gerahmten Abendveranstaltung vorgestellt.

 

Präsentation 2020

Es wäre einfach zu schade gewesen, wenn die Ergebnisse besonders gelungener Facharbeiten nur im Binnenraum des jeweiligen Seminarfachs präsentiert worden wären. Das Corona-Virus ließ in diesem Jahr keine herausgehobene Abendveranstaltung vor eingeladenen Eltern, Schülern, Freunden und Förderern der Cäcilienschule zu. Die Schulleitung hatte jedoch die Idee, wenigstens Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 12 vor Beginn der eigenen Erarbeitungsphase die Gelegenheit zu geben, qualitativ hochwertige Facharbeiten kennenzulernen und eine Vorstellung von dem zu bekommen, was möglich ist.

Die Kategorie der „Kohorte“ und ausreichender Sicherheitsabstand zwischen den Vortragenden aus dem 13. Jahrgang und dem Auditorium des 12. Jahrgangs ließen dies auch unter Corona-Bedingungen zu.

In drei kurzweiligen und mediengestützten Fachvorträgen steckten Maria Kallusky, Tabea Kunz und Kaya Kuhn ein breites Themenspektrum ab. Während Maria Kallusky den „Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie am Beispiel der Plastikproduktion“ vorstellte, ging Tabea Kunz der Frage nach, ob „CRISPR / Cas 9 eine neue Hoffnung in der Gentechnik“ darstellt. Kaya Kuhn schließlich stellte das Syndrom der dissoziativen Identitätsstörung (DIS) als Folge seelischer Erschütterung vor und gab auch einen Einblick in therapeutische Behandlungsmuster.

Die professionell erscheinenden Vorträge machten nicht nur deutlich, wie intensiv und differenziert sich die Referentinnen mit der jeweiligen Materie beschäftigt haben, sondern spiegelten auch das Interesse an den selbst gewählten und eigenständig erarbeiteten Themen wider.

Frau Behnen, die den Nachmittag als Oberstufenkoordinatorin moderierte, dankte den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit, den jeweiligen Seminarfachlehrern für die Betreuung und den Referentinnen für ihre Vortragsbereitschaft.